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News 2015

15. Marburger Stadtmeisterschaften im Fechten ein voller Erfolg

Die 15. Marburger Stadtmeisterschaften im Fechten sind zu Ende gegangen und waren wie die letzten Jahre ein voller Erfolg. Insgesamt 327 Starter aus ganz Deutschland sowie den Niederlanden, Irland, Mexiko und sogar Finnland kamen in die Stadt an der Lahn, um sich mit Florett und Degen zu duellieren. Das Turnier lebt davon, dass neben zwei der drei möglichen Fechtwaffen auch Wettbewerbe in fast jeder Altersklasse angeboten werden. Auf diesmal 16 Fechtbahnen bewiesen die Fechter ihr Können und konnten in den Pausen anderen Fechtern zusehen oder sich in der hochgelobten Caféteria mit Essen und Trinken versorgen. Das Turnier wurde am Samstag, nach einer kurzen Ansprache von Abteilungsleiter Erich Heller, von Oberbürgermeister Egon Vaupel eröffnet, wobei mit einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge von Paris gedacht wurde. Die Turnierleitung unter Jan Tränkner, Vizepräsident Sport des Hessischen Fechtverbandes, bewies mal wieder eine herausragende Professionalität, sodass bereits um 16:00 Uhr die beiden Turniertage beendet werden konnten. Für die Fechter aus Marburg war die Bilanz in den stark besetzten Teilnehmerfeldern trotzdem gut. Insgesamt konnten drei bronzene Medaillen errungen werden (Bianka Martini, Aktive Damendegen; Harald Locher, Senioren Herrendegen; Lysander Otto, Schüler Herrenflorett Jg. 2006). Die Bestplatzierten Marburger Fechter des jeweiligen Wettbewerbs erhalten wie jedes Jahr den Titel des Stadtmeisters und den dazugehörigen Wanderpokal.

Vielen Dank an alle Helfer!!!

Liste der Stadtmeister 2015:


Harald Locher, Senioren Herrendegen
Bianka Martini, Aktive Damendegen
Miriam Schwörer, Aktive Damenflorett
Daniel Gombert, Aktive Herrendegen
David Balzereit, Aktive Herrenflorett
Robin Jaensch, A-Jugend Herrendegen und Herrenflorett
Alisa Schmidt, B-Jugend Damendegen Jg. 2002
Nina Brand, B-Jugend Damenflorett Jg. 2002
Konrad Laux, B-Jugend Herrendegen Jg. 2002
Lukas Inerle, B-Jugend Herrenflorett Jg. 2002
Leo Zietz, B-Jugend Herrenflorett Jg 2003
Djego Bohn, Schüler Herrenflorett Jg. 2004
Felix Otto, Schüler Herrenflorett Jg. 2005
Lysander Otto, Schüler Herrenflorett Jg. 2006

Drei Medaillen für Marburger Fechter in Düren

Am 24. und 25. Oktober fand in Düren der 5. DFC-Solartiger-Cup 2015 statt. Zu dem Turnier des befreundeten Fechtvereins in Nordrhein-Westfalen sind mit David Balzereit, André Freisberg, Daniel Gombert und Fabian Sälzer vier Marburger angereist, um sich in den Altersklassen der Junioren und Aktiven mit Florett und Degen zu messen. Dabei wurden beide Altersklassen in jeweils einem großen Wettbewerb zusammengefasst bei späterer getrennter Wertung.
Am Samstag standen zunächst die Degenwettkämpfe an. Sälzer und Balzereit starteten gut in die Vorrunde und konnten mit keiner bzw. einer Niederlage in die Zwischenrunde einziehen. Für Gombert begann das Turnier mit zwei Siegen und ebenso vielen Niederlagen durchwachsen, wohingegen Freisberg nicht so recht ins Turnier fand und keinen Sieg einfahren konnte. In der Zwischenrunde musste Sälzer zwar eine Niederlage hinnehmen, konnte aber trotzdem die Spitzenposition der Setzliste für das KO verteidigen. Gombert und Balzereit konnten jeweils erneut zwei Siege einfahren, womit die Plätze 10 und 8 auf der Liste standen. Freisberg errang einen Sieg, wodurch er sich auf Platz 18 wiederfand. Im folgenden 32er KO musste Freisberg gegen Mahmoud Maysami aus Duisburg antreten, dem er leider 14:15 unterlag. Am Ende bedeutete dies Platz 17 für Freisberg. Die übrigen Marburger Fechter konnten sich durch Freilose direkt für die Direktausscheidung der besten 16 mit Hoffnungslauf qualifizieren. Balzereit und Sälzer konnten das erste Gefecht gewinnen, womit sie im Siegerlauf gegeneinander antreten mussten. Das vereinsinterne Duell konnte Sälzer mit 15:9 zu seinen Gunsten entscheiden. Balzereit musste im anschließenden Hoffnungslauf gegen Simon Fruh aus Rheyd antreten, dem er knapp mit 11:12 unterlag, was Platz 9 im Gesamtergebnis bedeutete. Gombert verlor sein erstes Gefecht gegen den späteren Turniersieger Johannes Doroschewski aus Hagen knapp mit 13:15. Nach einem Sieg im ersten Hoffnungslaufgefecht musste er allerdings erneut gegen Doroschewski antreten, dem er erneut unterlag. Mit Platz 10 der Ergebnisliste war ihm allerdings als zweitbester Junior eine Silbermedaille sicher. Im Viertelfinale musste nun Sälzer gegen Doroschewski antreten, dem er sich nach einem unglücklichen Start 8:15 geschlagen geben musste. Somit musste er sich mit Platz 5 zufrieden geben.
Am Sonntag erwarteten die Marburger Fechter in den Florettwettkämpfen ein kleineres Starterfeld. In der Vorrunde konnten Sälzer und Balzereit mit jeweils nur einer Niederlage überzeugen. Gombert startete mit einer ausgeglichenen Statistik in die Zwischenrunde, während Freisberg leider keinen Sieg erringen konnte. In der anschließenden Zwischenrunde fanden sich die Marburger fast komplett untereinander wieder. In dieser vereinsinternen Runde gaben Sälzer und Gombert jeweils nur ein Gefecht verloren, während Balzereit diesmal zwei Niederlagen einstecken musste. Im folgenden unvollständigen 16er KO musste Freisberg gegen Björn Sommerfeld aus Gummersbach antreten, dem er nach einem unglücklichen Gefecht 9:15 unterlag, womit er sich Platz 10 sichern konnte. Im Viertelfinale musste nun Sälzer gegen Sommerfeld antreten, den er mit einem 15:3 Sieg von der Planche fegen konnte. Gombert zeigte ebenfalls Nervenstärke und bezwang seinen Gegner aus Düren mit 15:8. Balzereit musste sich leider gegen Pascal Jürges aus Gummersbach 5:15 geschlagen geben, was ihm am Ende Platz 4 eintrug. Im Halbfinale mussten nun Gombert und Sälzer gegeneinander antreten. In einem Kraftakt konnte Sälzer die Oberhand behalten und ins Finale einziehen. Für Gombert bedeutete dies allerdings trotzdem eine Goldmedaille als bester Junior. Im Finale musste sich Sälzer dem routinierteren Florettfechter Daniel Zschätzsch aus Gießen geschlagen geben. Mit Platz 2 und damit der Silbermedaille zeigte sich Sälzer dennoch äußerst zufrieden.


Sälzer zeigt gute Form in Frankfurt

Am 10.10.2015 fand in Frankfurt der 31. Frankfurter Bembel im Herrendegen der Aktiven statt. Bei diesem renommierten Turnier gingen 134 Fechter aus ganz Deutschland an den Start. Neben namhaften Fechtern aus dem Bundeskader waren mit David Balzereit, Daniel Gombert, Fabian Sälzer und Marco Schneider auch fünf Fechter aus Marburg mit von der Partie. Der Modus sah eine Vorrunde mit einem anschließenden unvollständigen 128er KO mit 114 Fechtern vor.
Schneider trat mutig gegen seine deutlich erfahreneren Gegner an und zeigte gute Aktionen. Allerdings konnte er leider keinen Sieg verbuchen, womit er nach der Vorrunde mit Rang 127 ausschied.
Balzereit konnte leider nicht an seine Trainingsleistungen anknüpfen und konnte nur einen Sieg erringen, was Rang 121 und damit ebenfalls das Aus nach der Vorrunde bedeutete.
Für Gombert begann das Turnier erneut ein wenig unglück. In den ersten drei Gefechten schaffte er es nicht nach einem Stand von 4:4 den erlösenden Siegtreffer zu setzen. Im folgenden Gefecht gegen Richard Schmidt aus Tauberbischofsheim platzte der Knoten. Gombert konnte den Spieß umdrehen und ein zwischenzeitliches 4:4 in einen 5:4 Sieg gegen den späteren Finalteilnehmer verwandeln. Durch den Sieg angespornt konnte er seine verbliebenen zwei Gegner ebenfalls bezwingen, was Rang 72 nach der Vorrunde bedeutete. Im 128er KO fand Gombert allerdings kein Rezept gegen seinen Gegner aus Waldkirch und musste sich somit mit Platz 80 begnügen.
VfL-Trainer Sälzer erwischte in seinem ersten Gefecht ebenfalls keinen guten Start und musste direkt eine 4:5-Niederlage einstecken. In den folgenden Gefechten fand er allerdings immer besser ins Turnier und ließ seinen übrigen Gegnern, darunter auch der dem Bundeskader angehörige Christoph Kneip, keine Chance. Nach der Vorrunde stand so ein hervorragender neunter Rang, was weiterhin ein Freilos für die anschließende erste KO-Runde bedeutete. Im KO der besten 64 stand ihm mit Reinhard Weidlich aus Frankfurt einer der hessischen Spitzendegenfechter gegenüber. Beflügelt von seinem Vorrundenerfolg ließ Sälzer seinem Gegner keine Chance und siegte nach guter Leistung verdient mit 15:8, womit er wie im Vorjahr eine Platzierung unter den ersten 32 erringen konnte. Trotz der folgenden deutlichen Niederlage gegen den späteren drittplatzierten Toni Kneist aus Berlin zeigte sich Sälzer sehr zufrieden mit seiner Leistung.

Marburger Fechter in Mosbach, Hanau und Osnabrück am Start

Am 03. und 04. Oktober fanden gleich drei Turniere mit Marburger Beteiligung statt.
Den Anfang machte VfL-Trainerin Linda Schultze mit dem Florett in Mosbach, wo sie ein stark besetztes 77-köpfiges Starterfeld erwartete. In der Vorrunde ließ sie ihre gewohnte Konsequenz vermissen und konnte nur einen Sieg erringen. In der Setzliste für das folgende KO bedeutete dies Rang 66 und damit leider ein frühzeitiges Aus für die Florettspezialistin.
Am selben Tag traten Ansgar Hahn, Felix Otto, Lysander Otto und Linus Simolka in der Altersklasse der Schüler mit dem Florett in Hanau an. Auf die Marburger Fechter warteten ungewohnt große Starterfelder, bei denen neben hessischen auch Fechter aus Baden-Württemberg zugegen waren. Im Wettbewerb des Jahrgangs 2004 belegte Simolka den 23 Rang, während Ansgar Hahn und Felix Otto im Jahrgang 2005 die Plätze 10 und 11 beanspruchen konnten. Bei den jüngsten im Jahrgang 2006 trat Lysander Otto an, der sich Platz 9 sichern konnte.
Am folgenden Tag kamen in Hanau die B-Jugendlichen zum Zug. Im Wettbewerb des Jahrgang 2003 trat Leo Zietz ebenfalls mit dem Florett an. Bei seinem ersten Turnier mit der ungewohnteren großen Waffe konnte er noch nicht so recht in die Gefechte finden und belegte am Ende Platz 19. Bei den Damen im Jahrgang 2002 ging Nina Brand an den Start. In den Vorrundengefechten zeigte sie sich ungewohnt zurückhaltend und knüpfte nicht an ihre Trainingsleistungen an. Mit Rang 11 zog sie in das folgende KO ein. Dort fand sie kein Mittel gegen ihre Gegnerin aus Hanau, was in der Endplatzierung ebenfalls Platz 11 bedeutete.
In Osnabrück ging zusätzlich noch Daniel Gombert an den Start. Das internationale und sehr gut besetzte Juniorenturnier der Herren mit dem Degen wartete diesmal mit 187 Startern auf. Mit drei Siegen und nur zwei Niederlagen in der Vorrunde konnte sich Gombert sicher in die Zwischenrunde vorkämpfen. Die Zwischenrunde verlief leider ein wenig unglücklich. So musste Gombert drei 4:5 Niederlagen einstecken, nachdem ihm beim zwischenzeitlichen Stand von 4:4 der Siegtreffer nicht vergönnt war. Die zwei Siege gegen die beiden besten Fechter der Runde halfen dabei immerhin den Sprung ins 128er KO doch noch zu schaffen. Mit Rang 81 nach beiden Runden bedeutete dies allerdings keine sehr gute Ausgangslage. Gegen seinen Gegner Andre Hoch aus Tauberbischofsheim konnte Gombert kein Rezept finden, was das Aus an dieser Stelle und Platz 90 bedeutete. "Diese Platzierung spiegelt leider nicht die Leistung und Möglichkeiten von Daniel wider. Mit ein wenig mehr Glück in der Zwischenrunde wäre noch mehr drin gewesen.", kommentiert VfL-Trainer Fabian Sälzer die Leistung seines Schützlings.

Schüler erfolgreich in Köln

Bei dem Helmut Kruppe Gedächtnisturnier 2015 in Köln am 26. September waren mit Djego Bohn, Ansgar Hahn, Felix und Lysander Otto sowie Leo Zietz fünf Marburger Fechter mit dem Florett am Start. Bei den Schülern im älteren Jahrgang konnte sich Bohn den fünften Platz sichern. Im mittleren Jahrgang konnte sich Hahn die Silbermedaille erkämpfen, während sein Vereinskamerad Felix Otto die Bronzemedaille gewann. Bei den jüngsten konnte sich Lysander Otto ebenfalls die Bronzemedaille sichern. Der im jüngeren B-Jugendjahrgang gestartete Zietz erkämpfte sich nach guter Leistung den unglücklich anmutenden 4. Platz. Die gute Leistung der Turnierneulinge lässt auf weiteres in der Zukunft hoffen.

Gombert treffsicher in Frankfurt

Am 19. und 20. September fand in Frankfurt der FTV-Jugendpokal statt, bei dem A-Jugendliche wie Junioren in den Waffen Degen und Florett um den Turniersieg sowie Punkte auf der Rangliste des Hessischen Fechterverbandes kämpften. Von der Fechtabteilung des VfL Marburg nahmen Elias Stüttgen und Daniel Gombert teil. Während der A-Jugendliche Stüttgen mit Florett und Degen antrat, verließ sich Gombert im Wettbewerb der Junioren ganz auf seine Fähigkeiten mit dem Degen.
Am Samstag stellte sich Stüttgen der Degenkonkurrenz von insgesamt 54 Fechtern vorrangig aus Hessen und Baden-Württemberg. In der Vorrunde konnte er leider nur einen Sieg erringen, allerdings ausgerechnet gegen den stärksten seiner Gegner. In den übrigen Gefechten leistete er sich zu viele unkonzentrierte Angriffe, die seine Konkurrenten auszunutzen wussten. Mit Platz 41 konnte er dennoch in die folgende KO-Runde einziehen. Dort traf er auf dem an Platz 24 gesetzten Lars Imbsweiler aus Homburg im Saarland, dem er mit 7:15 unterlag.
Am Folgetag stellte sich Stüttgen der 25 Fechter umfassenden Florettkonkurrenz. In der Vorrunde konnte er leider keinen Sieg verbuchen, wobei er zwei Gefechte sehr knapp mit nur einem Punkt unterschied verlor. An Platz 22 gesetzt folgte das KO-Gefecht gegen Florian Binas aus Hanau. In diesem Gefecht zeigte Stüttgen die besseren Aktionen, konnte seine Spitze nur nicht oft genug ins Ziel bringen, wodurch er seinem Gegner 7:15 unterlag. "In beiden Wettbewerben hat Elias gezeigt, dass er mit seinen Konkurrenzen mithalten kann. Sein Trainingsrückstand aus dem letzten Jahr hat dabei leider bessere Platzierungen verhindert.", resümiert VfL-Trainerin Linda Schultze.
Stüttgens Vereinskamerad Daniel Gombert erwartete am Sonntag ein 26 Teilnehmer umfassendes Starterfeld. In einer stark besetzten Vorrunde konnte Gombert seine gewohnte Leistung noch nicht abrufen und konnte nur zwei von vier möglichen Siegen erringen. Mit Platz 16 ging es nun in die KO-Runde, in der er immer besser ins Turnier fand. Im Viertelfinale konnte er mit einer überragenden Leistung sogar den bisherigen Erstplatzierten Julian Kulozik aus Heidelberg mit 15:11 bezwingen. Nach diesem körperlich wie mental fordernden Gefecht leistete er sich im Halbfinale gegen Alexander Homilius aus Bensheim zu Beginn zwei Fehler, wodurch sein Gegner in Führung gehen konnte. Diesen Rückstand konnte Gombert gegen seinen defensiv auftretenden Gegner nicht mehr aufholen und musste sich 11:15 geschlagen geben, wodurch er am Ende einen guten dritten Platz verbuchen konnte. "Nach dem unglaublich guten Gefecht gegen Julian Kulozik, in dem Daniel vor allem mentale Stärke bewiesen hat, ist es natürlich schade, dass er den Einzug ins Finale verpasst hat. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, einen Rückstand gegen Alexander Homilius aufzuholen.", kommentiert VfL-Trainer Fabian Sälzer die Leistung seines Schützlings. 

Gelungenes Trainingslager mit 38 Teilnehmern aus 6 hessischen Vereinen

In der letzten Sommerferienwoche veranstaltete die Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg e.V. wieder Trainingslager zur Saisonvorbereitung. Diesmal waren neben Fechtern aus Marburg auch Teilnehmer aus Darmstadt, Dillenburg, Hanau, Oberhöchststadt und Offenbach in das Kreisjugendheim im beschaulichen Heisterberg gereist. Als Verstärkung hat das dreiköpfige Marburger Trainerteam mit Mirko Brüggemann aus Hanau einen erfahrenen Kollegen eingeladen, der als Florettspezialist im allgemeinen sowie waffenspezifischen Training einige Trainingseinheiten übernahm.
Die insgesamt 38 Teilnehmer aus 6 verschiedenen hessischen Vereinen im Alter von 7-16 Jahren erlebten fünf Tage intensives Training in den Waffen Florett und Degen, welches ihnen hoffentlich zu einem guten Start in die neue Turniersaison gegeben hat.

Erfolgreicher Saisonabschluss für Marburger Fechter


Bereits am 04. Juli 2015 fand in Darmstadt ein Degenmarathon statt, an dem auch drei Marburger Fechter teilnahmen: David Balzereit, Daniel Gombert und Marco Schneider. Gombert tat sich zunächst schwer damit, in die Gefechte zu finden, und musste sich nach der Vorrunde mit Platz 10 zufrieden geben. In der nachfolgenden Zwischenrunde fand er jedoch zu seiner guten Form zurück. Nach Gesamtindex der Vor- und Zwischenrunde stand Gombert auf Platz 3, Balzereit lag auf Platz 5. Damit gehörten sie zum A-Pool und sicherten sich mit vier bzw. drei Siegen Platz 10 (Gombert) und Platz 14 (Balzereit) im Endergebnis. Schneider lag nach der Zwischenrunde auf dem 36. Platz. Im C-Pool konnte er sich gut gegen seine Gegner behaupten und sicherte sich schließlich Platz 35.
Am darauffolgenden Wochenende wurde in Hanau der Hessische Meister im Degen (Altersklasse Aktive) gesucht. Für den VfL Marburg traten David Balzereit, Daniel Gombert, Fabian Sälzer und Marco Schneider an. In den Vorrunden schlugen sich Gombert mit nur einer und Schneider mit zwei Niederlagen sehr gut. Sälzer und Balzereit hatten Schwierigkeiten, in das Turnier zu finden. In der nachfolgenden Direktausscheidung (64er-KO) ließ Balzereit seinem Gegner keine Chance und zog ungefährdet ins 32er-KO ein. Dort konnte er sich im Gefecht gegen Lukas Dahlhaus (FC Kassel) zunächst gut behaupten, musste sich schließlich aber mit 12:15 und Platz 24 geschlagen geben. Auch Schneider schied im 32er-KO aus. Sälzer setzte sich gegen Bastian Buller (FC Rüsselsheim) nach einem erst sehr ausgeglichenen Gefecht doch deutlich 15:12 durch und traf anschließend auf Mirko Brüggemann (TFC Hanau). Sälzer bewies Nervenstärke und holte einen 11:14-Rückstand auf. Nach einer umstrittenen Kampfleiterentscheidung musste er sich dann mit 15:14 geschlagen geben, was Platz 16 bedeutete. Gombert zog nach zwei starken Gefechten ins Viertelfinale ein. Dort traf er auf Brüggemann (TFC Hanau), dem er mit 6:15 unterlag. Dennoch konnte sich Gombert mit dem 8. Platz gute Punkte für die Rangliste seiner Altersklasse, der Junioren, sichern.

Auf den Hessischen Junioren-Meisterschaften am 18. Juli 2015 trat wiederum Daniel Gombert an. In der Vorrunde konnte er seine guten Trainingsleistungen nicht abrufen und verlor prompt das erste Gefecht. Die folgenden Gefechte konnte er dann aber für sich entscheiden, wobei er sich mit jedem Treffer steigerte. Für das 32er-KO der 29 anwesenden Fechter war er an Platz 7 gesetzt. Seinem ersten Gegner in der Direktausscheidung ließ er keine Chance und zog souverän mit 15:1 ins 16er-KO ein, wo er einen Sieg gegen Kacper Kaczmarek (Frankfurter TV) errang. Er traf dann auf Alexander Johnrud (UFC Frankfurt). Im Gefecht zeigte er seine ganze Klasse und siegte ungefährdet 15:7, womit er sich für das Viertelfinale qualifizierte. Johnsrud focht sich über den Hoffnungslauf ebenfalls in Viertelfinale und traf dort wiederum auf Gombert. Auch in diesem Duell siegte Gombert 15:7. Im Halbfinale gegen Christopher Helmke (Wiesbadener FC) fand Gombert nicht gut ins Gefecht. Er verlor 10:15, konnte sich aber die Bronzemedaille sichern. Im anschließenden Mannschaftswettbewerb bildete er zusammen mit Christopher Helmke und Vinzenz Mayer (beide Wiesbadener FC) eine Startgemeinschaft, die aufgrund der guten Einzelergebnisse ein Freilos ins Halbfinale der sechs angetretenen Mannschaften erhielt. Dort ließen sie ihren Gegnern aus Darmstadt keine Chance und zogen 41:24 ins Finale ein. Mit der Mannschaft des UFC Frankfurt lieferten sie sich spannende Gefechte. Nach einem anfänglichen Rückstand konnten
die drei Fechter ihr gesamtes Können aufbieten und sich einen Vorsprung erarbeiten, der nicht mehr abgegeben wurde. Am Ende stand ein verdienter 45:33-Erfolg auf der Anzeige. Somit gewannen Gombert, Helmke und Mayer mit ihrer Startgemeinschaft Gold. Gombert konnte den Turniertag somit mit zwei Medaillen beenden. Er kann darüber hinaus mit seinen beiden Teamkollegen bei den nächsten Deutschen Meisterschaften der Junioren im Mannschaftswettbewerb antreten. Für den VfL Marburg endete die Fechtsaison damit sehr erfolgreich.

Lothar-Günther-Gedächtnisturnier Gießen


Am vergangenen Wochenende fand in Gießen das alljährliche Lothar-Günther-Gedächtnisturnier im Fechten statt, an dem auch drei Fechter des VfL Marburg teilnahmen. Am Samstag startete Linda Schultze im Damenflorett und erkämpfte sich die Silbermedaille. In der 9er-Vorrunde konnte sie sieben Siege für sich verbuchen und kämpfte sich im anschließenden KO bis ins Halbfinale. Dort traf sie auf Sophie Olewski (TSG Hanau), die sie deutlich mit 15:5 schlug. Im Finale gegen Rose Finter (TG Dörnigheim) war sie jedoch unterlegen und musste eine 4:15-Niederlage einstecken. Mit ihrem hervorragenden zweiten Platz konnte sie sich auf diesem Qualifikationsturnier dennoch wichtige Punkte für die Hessische Rangliste sichern.
Am Sonntag starteten Fabian Sälzer, Leiter der Fechtabteilung des VfL Marburg, und David Balzereit im Herrendegen. Beide konnten in ihren 6er-Vorrunden nur drei Siege erringen und waren somit auf Platz 7 (Sälzer) und Platz 6 (Balzereit) gesetzt. Sie stiegen damit direkt ins 16er-KO auf. Balzereit errang einen wichtigen 15:10-Sieg gegen den späteren Turniersieger Daniel Zschätzsch (MTV Gießen), den er somit in den Hoffnungslauf schickte. Im nachfolgenden Gefecht traf Balzereit auf Christopher Helmke (Wiesbadener FC), den Erstplatzierten auf der hessischen A-Jugend-Rangliste, den er mit einer sehr starken Leistung 15:12 schlug. Er zog damit ins Viertelfinale ein. Sälzer hatte zunächst gegen Jonathan Evenius (MTV Gießen) keinerlei Probleme und siegte souverän 15:6. Er traf dann auf Johsten Bradley aus Costa Rica, ein Nachwuchstalent, das sich zur Zeit auf seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Moskau vorbereitet. Bradley hatte Sälzer in der Vorrunde noch 5:3 geschlagen hatte. Zwischen den beiden Fechtern entwickelte sich ein spannendes Kampf, bei dem sich Sälzer schließlich absetzen konnte und einen beachtlichen 15:10-Sieg errang, womit er ebenfalls ins Viertelfinale einzog. Dort traf Sälzer wiederum auf Bradley (Costa Rica), der seine Taktik umgestellt hatte und Sälzer Schwierigkeiten bereitete. Letztendlich behielt Sälzer jedoch die Oberhand und siegte 15:13. Im Halbfinale war Andreas Brand (FC Offenbach) sein Gegner, der wie Sälzer selbst auf der Hessischen Rangliste zu den besten zehn Fechtern gehört. Das Gefecht verlief zunächst sehr ausgeglichen, schlussendlich verschenkte  Sälzer aber zu viele Treffer durch ungenaue Stöße und musste sich mit einer 10:15-Niederlage und der Bronzemedaille zufrieden geben. Balzereit traf im Viertelfinale auf Jonathan Evenius (MTV Gießen), den zuvor Sälzer in den Hoffnungslauf geschickt hatte. Er tat sich schwer mit seinem Gegner, konnte aber doch 15:13 gewinnen. Im anschließenden zweiten Halbfinale stand er erneut Daniel Zschätzsch (MTV Gießen) gegenüber. Diesmal konnte er seinem Gegner nicht mehr viel entgegensetzen und verlor deutlich mit 5:15, was für Balzereit ebenfalls Bronze bedeutete. Somit konnten auf dem Turnier alle drei angetretenen Fechter des VfL Marburg eine Medaille erringen.


Sieben Marburger kämpfen um Würzburger Stadtwappen


Am Wochenende vom 13. und 14. Juni 2015 fand in Würzburg zum wiederholten Mal der Fechtwettkampf um das Würzburger Stadtwappen statt.

Am Samstag starteten fünf Fechter des VfL Marburg im Herrendegen (Aktive) und stellten sich der Konkurrenz von insgesamt 63 Fechtern. Es wurden Vorrunden zu je sieben Fechtern eingeteilt, alle durften dann ins unvollständige 64er-KO aufsteigen. Die Direktausscheidung wurde ohne Hoffnungslauf gefochten.
Marco Schneider gewann in der Vorrunde drei Gefechte, schied aber leider bereits im 64er-KO aus und musste sich mit Platz 43 zufrieden geben. David Balzereit fehlte es am Turniertag etwas an Geschwindigkeit, wodurch er in der Vorrunde nur zwei Siege für sich verbuchen konnte. Auch in der Direktausscheidung konnte er seine guten Leistungen aus dem Training nicht abrufen und landete schließlich auf Platz 45. André Freisberg verlor in der Vorrunde alle Gefechte, drei davon sehr unglücklich und knapp mit 4:5. Im anschließenden KO-Gefecht gegen den späteren Sechstplatzierten wurde deutlich, dass es ihm trotz guter persönlicher Leistung im Vergleich noch an Geschwindigkeit und Länge fehlt. Er landete somit in der Schlusswertung auf Rang 57. Fabian Sälzer und Daniel Gombert konnten dank guter Form in der Vorrunde jeweils vier Siege erzielen und platzierten sich so auf Platz 20 und 17 im KO. Gombert musste sich im ersten KO Sebastian Moster (MTV München) stellen. In einem spannenden Gefecht zeigte Gombert Nervenstärke und ersann schließlich eine Taktik, die ihm einen knappen, aber verdienten 15:14-Sieg bescherte. Sälzer konnte seinen Gegner Christian Heidenreich (MTV Ludwigsburg) gut kontrollieren und siegte souverän 15:10. Im Durchgang der besten 32 Fechter scheiterte Gombert an Philipp Jeske (FS TG Würzburg) und musste eine 12:15-Niederlage einstecken, er belegte in der Endwertung Platz 22. Sälzer dagegen konnte seine gute Tagesform bestätigen und gegen Thomas Hansel (Darmstädter FC) einen ungefährdeten 15:12-Sieg erringen. Er zog somit in das 16er-KO ein. Dort traf er auf Maximilian Meszaros (FC Tauberbischofsheim), den späteren Halbfinalisten. Sälzer leistete sich leider zu viele Fehler, die sein Gegner auszunutzen wusste, und musste sich schließlich mit 11:15 geschlagen geben. Er sicherte sich somit einen guten 12. Platz.
Am Sonntag fochten Linda Schultze und Emma Pietsch (beide VfL Marburg) im Damenflorett (Aktive). Es traten insgesamt 22 Fechterinnen an, die in vier Vorrunden starteten. Schultze zeigte sich in guter Form und konnte mit drei Siegen und nur einer Niederlage auf Platz 6 in die Direktausscheidung einziehen. Pietsch erzielte zwei Siege und drei Niederlagen und landete nach der Vorrunde damit auf Platz 15. Sie traf im 32er-KO auf Katrin Eisenmenger (Wiesbadener FC). Das Gefecht verlief zunächst sehr ausgeglichen. Im zweiten Drittel fehlte es Pietsch jedoch an der nötigen Ruhe und Konsequenz, sie musste sich mit 10:15 geschlagen geben. In der Endwertung belegte sie somit Rang 17. Schultze dagegen traf nach einem Freilos auf Sophie Olewski (TFC Hanau), die sie deutlich mit 15:6 besiegte. Auch in der Runde der besten Acht ließ sie ihrer Gegnerin, Luise Freitag (FC Fürth), keine Chance und sicherte sich einen souveränen 15:6-Sieg. Im Halbfinale focht sie gegen die spätere Turniersiegerin Silke Weltzien (KTF Luitpold München), der sie sich mit 8:15 geschlagen geben musste. Somit blieb Bronze für Schultze, die damit die beste Marburger Platzierung erzielte.

Senioren treffsicher in Brilon

Bereits am 07. Juni 2015 fand in Brilon in Nordrhein-Westfalen das Sauerländer Seniorenturnier statt, zu dem auch zwei Fechter des VfL Marburg anreisen: Harald Locher (Altersklasse 60+) und Erich Heller (Altersklasse 70+), beides langjährige und engagierte Mitglieder der Fechtabteilung. Es starteten insgesamt sechs Degenfechter in den Altersklassen 60+ und 70+, die Wettkämpfe wurden gemeinsam ausgefochten. Alle Fechter bildeten einen Pool und fochten zwei Runden auf je  fünf Treffer. Locher konnte in der ersten Runde drei der fünf Gefechte für sich entscheiden und zeigte sich damit in guter Form. In der zweiten Runde konnte er dann vier Gefechte gewinnen und zog damit mit Volkhard Herbst (Eintracht Hildesheim, Altersklasse 60+), den er ohne Gegentreffer besiegte, gleich. Herbst und Locher fochten darum einen spannenden Stichkampf, den Locher unglücklich mit 3:5 verlor. Somit blieb Platz 2 für den Marburger in der Altersklasse 60+. Platz 3 belegte Jürgen Scholz (Pulheimer Sport-Club). Heller (VfL Marburg) konnte in der ersten Runde zwei Gefechte für sich entscheiden, seine Leistung aber in der zweiten Runde nicht ausbauen, in der er nur ein Gefecht gewann. In beiden Runden verlor er aber auch Gefechte sehr unglücklich und knapp mit 4:5. In der Schlusswertung erzielte er mit seiner konstant guten Leistung Platz 2 hinter Günther Brähler (TuS Erkrath) und vor Romuald Strähler (TV Wetzlar) in der Altersklasse 70+.

Sieben neue Fechtpässe für Marburger Fechter in Offenbach

Die Fechtabteilung des VfL 1860 Marburg e.V. war bei der Turnierreifeprüfung (TRP) in Offenbach am 30.05.2015 mit insgesamt sieben Teilnehmern vertreten. Trotz neuer Prüfungsform, die zur Zeit vom DFB getestet wird, für eine Vereinheitlichung der TRP in allen Landesfachverbänden sorgen soll und tendentiell schwieriger erscheint als als die bisherige Prüfungsform, konnten alle Marburger die Prüfung bestehen und sich über einen Fechtpass freuen. Damit sind sie nun berechtigt, an offiziellen Turnieren teilzunehmen, was die betreuenden Trainer mit Spannung verfolgen werden.
Die Teilnehmer aus Marburg:
Djego Bohn, Julia Hlushkova, Antje Kröpelin, Joscha Kröpelin, Ilka Müller, Felix Otto und Leo Zietz.

Alisa Schmidt holt Bronze in Kassel


Mit Alisa Schmidt und Konrad Laux vertraten zwei Mitglieder der Fechtabteilung den VfL Marburg beim Herkulesturnier in Kassel. Beide traten im Wettbewerb der B-Jugend mit dem Degen an. Beide starteten konzentriert und motiviert in die Vorrunde und mussten jeweils nur zwei Gefechte verloren geben, womit sie sich eine gute Ausgangssituation für die folgende Direktausscheidung sichern konnten.
Bei den Herren konnte Konrad Laux im ersten KO-Gefecht seine Leistung nicht direkt abrufen und wurde mit einer knappen 9:10 Niederlage in den Hoffnungslauf geschickt. Nun wachgerüttelt focht er sich bis ins Viertelfinale vor, in welchem er dann leider verletzungsbedingt aufgeben musste. Somit musste sich Laux mit dem siebten Platz von insgesamt 13 Fechtern zufrieden geben.
Bei den Damen stieg Alisa Schmidt nach einem Freilos in der ersten KO-Runde direkt ins Viertelfinale ein, in welchem sie ihrer Gegnerin keine Chance ließ und mit einem 10:1 Sieg ungefährdet ins Halbfinale einzog. Dort musste sie sich der späteren Turniersiegerin aus Frankfurt mit 7:10 geschlagen geben, womit sie sich die Bronzemedaille sichern konnte.
„Alisa hat ein sehr gutes Turnier gefochten und damit bewiesen, dass sich konsequentes Training bezahlt macht. Die Verletzung von Konrad kam sehr ungelegen, da wäre mindestens das Halbfinale möglich gewesen. Ich hoffe aber vor allem, dass er sich schnell und gut erholt“, resümiert Trainer Fabian Sälzer die Leistungen seiner Schützlinge.

Marburger Degenfechter erreichen Achtelfinale im Deutschlandpokal


Der Herrendegenmannschaft des VfL Marburg wurde für die dritte Runde im deutschlandweit ausgetragenen Wettbewerb des Deutschlandpokals die TSG Kaiserslautern zugelost. Vertreten wurde der VfL Marburg durch die Fechter David Balzereit, Daniel Gombert und Mannschaftskapitän Fabian Sälzer. Balzereit und Gombert taten sich mit ihren ersten Gegnern sehr schwer, doch Sälzer konnte mit einer hervorragenden Tagesform seine Mannschaft im Gefecht halten, sodass sich ein ständiger Führungswechsel ergab, bei dem sich keine Mannschaft eine Führung von mehr als zwei Treffern erarbeiten konnte. In den letzten Gefechten zeigten die beiden jüngeren Fechter wieder mehr von ihrer eigentlichen Klasse und schickten ihren Mannschaftskapitän mit einem Vorsprung mit sechs Treffern ins letzte und entscheidende Gefecht. Diesen Vorpsrung ließ sich Sälzer nicht mehr nehmen, sodass am Ende ein souveräner und verdienter 45:40 Sieg für die Marburger Fechter verbucht werden konnte. Damit steht die Herrendegenmannschaft des VfL Marburg erstmals im Achtelfinale des Deutschlandpokals und somit unter den besten 16 von insgesamt 125 gemeldeten Mannschaften aus ganz Deutschland. Dass sie damit gleichzeitig die letzte im Wettbewerb verbleibende Mannschaft aus Hessen stellen, unterstreicht die derzeit gute Form der Marburger Fechter. Mit Spannung wird nun der nächste Gegner erwartet, der dem Einzug ins Viertelfinale noch im Weg steht.

Die Damenflorettmannschaft erwartet nun in der dritten Runde die Fechterinnen aus Bochum, um ebenfalls den Einzug ins Viertelfinale auszufechten.


Marburger Fechter freuen sich über gute Platzierungen in Dublin und Kassel

Am ersten Februarwochenende des Jahres reisten 4 Teams von Fechterinnen und Fechtern des VfL Marburg zu einem Turnier nach Dublin. Die Herrenmannschaft aus Maximilian Seip, Dietrich Püschel und David Balzereit erfochten sich den dritten Platz. Das Damenteam aus Bettina Graf, ihrer Tochter Annika Graf und der irischen Fechterin Frankie Nesirky tat es ihnen gleich und sicherte sich ebenfalls Bronze. Die Freude über die gute Platzierung und den Platz auf dem Podest war groß. Carsten Muschenich, Fabian Sälzer und Daniel Gombert erkämpften sich in spannenden Gefechten Platz 7, Platz 19 ging an Oliver Schembach, Eckart Holzgrefe und Schane Molloy. Letzterer war Schüler von Theo Ronzheimer in Wexford und trainiert heute in Dublin. Ronzheimer reiste als Coach und Ersatzfechter mit nach Irland und bekam von Turnierleiter Tony Quinn ebenfalls die Bronzemedaille überreicht.

Am darauffolgenden Wochenende erkämpfte sich Ronzheimer auf den Internationalen Hessischen Senioren-Meisterschaften in Kassel den 8. Platz im Herrensäbel in der Altersklasse 70+. In spannenden Gefechten gegen starke Konkurrenz aus ganz Deutschland zeigte er sich in altbekannter Form, musste sich aber im Viertelfinale dem späteren Zweitplazierten knapp mit 8:10 geschlagen geben.


20.01.2015

Marburger Damenflorett-Team siegt in Hildesheim

Nachdem bereits das Herrendegen-Team der Fechtabteilung des VfL Marburg die ersten zwei Runden des Deutschlandpokals erfolgreich bestritt, konnten nun auch die Damen im Florett ihre Gegner in die Schranken weisen. Das Team aus Linda Schultze, Vera Börner, Miriam Schwörer und Emma Pietsch hatte in der ersten Runde des Deutschlandpokals noch ein Freilos erhalten und reiste nun am Abend des 13.01.2015 zum ersten Gefecht nach Hildesheim, um dort auf die  Gegnerinnen zu treffen. Nach einer anfänglichen Führung schwächelten die Marburgerinnen und lagen schließlich mit zwölf Punkten im Rückstand. Die Fechterinnen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und starteten eine Aufholjagd, die den Trainer des gegnerischen Teams sichtlich aus der Fassung brachte. Nach einer starken Leistung von Schultze gelang es schließlich Börner die letzten entscheidenden Treffer zum 45:41 zu setzen und damit den Sieg der Marburger zu sichern. Das Damenflorett-Team steht damit nun in der dritten Runde des Deutschlandpokals und gehört damit zu den besten 16 der insgesamt 46 Damenflorett-Mannschaften. Mit Spannung wird nun die Auslosung des nächsten Gegners im März erwartet.